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Neu: ISO/TS 16'949
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  • Aufkohlen und Einsatzhärten

     

    Ziel des Einsatzhärtens ist ein weicher und zäher Kern bei gleichzeitig harter Oberfläche des Werkstoffs. Die Randschicht des Werkstücks wird in einem geeigneten Aufkohlungsmedium mit Kohlenstoff angereichert.

    Werkstoffe: Spezifische Stähle wie 16MnCr, 15NiCr14, ...

    Anlagen

    Ähnlich wie härten

    Härtetiefe

    Aufkohlen oder Einsatzhärten, von 0.1 bis 2mm.

    Gasarten

    Methanol, Propan mit Prozesssteuerung durch O2-Sonden

    Temperaturbereich

    Bis 950°C

    Nutzmassen*

    Je nach Anlage
    - Ø700x1050mm, max.600kg
    - 500x700x900mm, max.400kg
    - 500mmx450x4000mm, max.3000kg

    *Rufen Sie bitte gern an falls Sie mehr Details brauchen

    Welche Tiefe?
    Die Teile bleiben etwa 5 Stunden bei 950°C um eine 0.5mm Tiefe zu erreichen.
    Für 2mm ist es etwa 36 Stunden bei 950°C!

    Die Arbeitsdauer bei tiefen Härten ist sehr lang (und deswegen ziemlich teuer). Da die Teile viel Zeit bei höher Temperatur bleiben sind die Verzüge auch grösser. Statt Aufkohlen/Ausscheidungshärten kann oft Induktivhärten günstiger sein. Aber dafür braucht man einen Stahl, der schon Kohlenstoff hat (wie z.B. 42CrMo4).

    Isolierungsmöglichkeit: Voll- oder Teilausscheidung
    Wenn einige Zone weich bleiben müssen (Keil, Gewinde, usw.) kann man die Teile mit einer spezifischen Paste schützen.


    Teile mit Pasta: die farbigen Zonen bleiben weich

     

    Ps: Wir härten besser als wir Deutsch sprechen - zeigen Sie uns die schlimmsten Übersetzungsfehler an. :-)
    update: 24.04.2012
    Francois Studer / Trempera SA - CH-2822 Courroux
    Tél: 032 424 43 30 - Fax: 032 422 31 72 - Email